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28. April 2018 - Der Wiener SPÖ-Gemeinderat Christian Deutsch zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Diese Regierung schädigt ArbeitnehmerInnen.

Der 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Der von der International Labour Organisation (ILO) initiierte Aktionstag findet heuer bereits zum 21. Mal statt. Er soll daran erinnern, dass die meisten Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten durch Prävention vermieden werden könnten. Schätzungen zufolge sterben täglich 6.000 ArbeitnehmerInnen weltweit an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit.

In Österreich gab es im Jahr 2017 laut AUVA 158.671 Arbeitsunfälle. Daher ist es auch hierzulande wichtig, sichere, gesunde und menschenwürdige Arbeit zu fördern. Insbesondere auch im Bereich der psychischen Gesundheit. Zunehmender Arbeitsdruck und Stress können zu Burnout, Depressionen, steigenden Krankheitszeiten und Frühpensionierungen führen.

In Österreich sind psychische Erkrankungen bereits die zweithäufigste Krankheitsgruppe bei Berufs- und Erwerbsunfähigkeitspensionen. Psychische Erkrankungen sind alarmierend auf dem Vormarsch. So prognostiziert die WHO, dass psychische Erkrankungen jeden dritten Menschen einmal im Leben betreffen und im Jahr 2030 vor den Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegen werden.

Die meisten Berufskrankheiten könnten vermieden werden, wenn mehr in Prävention von Arbeitsschutz und Sicherheit investiert wird. "Gerade die Präventionsaktivitäten der AUVA in den Betrieben tragen maßgeblich dazu bei, dass es zu weniger Arbeitsunfällen kommt. Der Plan der Bundesregierung, die AUVA zu zerstören, schädigt die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich!", warnt der Wiener SP-Gemeinderat Christian Deutsch, der 2011 den Verein ganznormal.at initiierte, der sich für die Gleichstellung von psychischen und physischen Erkrankungen einsetzt. "Arbeit kann stark belasten und sogar krank machen. Leider ist es nach wie vor ein Tabu über eine psychische Erkrankung zu reden und damit rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Behandlung von psychischen Erkrankungen sollte so normal sein wie die Versorgung eines Beinbruchs", fordert Deutsch.