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Wer wir sind - wer wir nicht sind

ganznormal.at ist ein unabhängiger, gemeinnütziger  Verein mit dem Ziel die öffentliche Diskussion über seelische Erkrankungen zu fördern, um endlich „ganz normal“ über „seelische  Erkrankungen“ zu reden. ganznormal.at ist keine politische oder wirtschaftliche Institution, keine Beratungs-Plattform für Betroffene und Angehörige und keine Kommunikations- oder Werbeplattform für Kliniken, Psychiater, Psychologen, Therapeuten.

– Weil 1/3 der österreichischen Bevölkerung mit psychischen Problemen kämpft.
– Weil seelische Erkrankungen geringe  gesellschaftliche  Akzeptanz finden.
– Weil es ein Menschenrecht auf seelische Gesundheit für alle gibt.
– Weil physische und seelische Erkrankungen gesellschaftlich gleichgestellt sein sollen.

– Weil es Zeit ist,  ganz normal über seelische Erkrankungen zu reden.

– eine öffentliche Diskussion in Gang bringen und so die Basis für einen offenen Umgang mit dem Thema zu schaffen
– Entstigmatisierung -Enttabuisierung
– PR, Inserate und Veranstaltungen – wie geht man mit dem Thema um, die Herzen der Menschen für das Thema öffnen
– Betroffenen, Angehörigen und deren Umfeld durch Wissen ein besseres Gefühl geben

Offener Umgang bedeutet:
– der Betroffene fühlt sich wohler in seinem Umfeld
– der Angehörige wird besser verstanden
– das Umfeld geht besser damit um
– Betroffene melden Beschwerden früher
– der Heilungs/Besserungszeitraum beginnt  früher

– die gesamte österreichische Bevölkerung - damit die öffentliche Diskussion auf einer möglichst breiten Basis stattfinden kann
– direkt Betroffene und ihr betroffenes Umfeld (Familie, Freunde, etc.)
– Führungskräfte und BetriebsrätInnen in Unternehmen
– SchuldirektorInnen und LehrerInnen in den Schulen
– LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Alten- und Pflegeheimen
– Vorgesetzte und MitarbeiterInnen in Krankenhäusern

– Augen öffnen - Augen offen halten
– Verantwortung übernehmen
– offen sein für Menschen im Umfeld
– weiter erzählen - Einstellung ändern

– hinschauen statt wegschauen
– sich und andere informieren / Gerüchte hintanhalten
– Veränderungen ansprechen anstatt sie zu ignorieren
– Hilfe anbieten und Hilfe vermitteln
– motivieren, professionelle Hilfe aufzusuchen
– integrieren statt ausgrenzen
– Mobbing verhindern / mit Mitarbeitern sprechen
– Kontakt mit sozialem Umfeld aufnehmen

– 2020: Depressionen weltweit zweithäufigste Erkrankung (WHO-Prognose)
– psychische Erkrankungen bleiben oft lange unbehandelt (WHO)
– 2010: 552 Tote durch Verkehrsunfälle und 1.261 Tote durch Suizid (Statistik  Austria 2010)
– 1/3 aller Frühpensionierungen in Österreich aufgrund psychischer Erkrankungen (PVA 2010)
– 38% der Bevölkerung mit seelischen Erkrankungen (Wittchen, Jacobi et al. 2011)
– Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen (Wittchen,  Jacobi et al. 2011)
– Depressionen stellen höchste Gesamtbelastung durch Krankheiten in Europa dar (Wittchen, Jacobi et al.)