ganznormal.at beim TAG DER SEELISCHEN GESUNDHEIT im Wiener Rathaus

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Der „Tag der seelischen Gesundheit“ wurde heuer bereits zum 8. Mal auf Initiative der Stadt Wien durch den Wiener Krankenanstaltenverbund in Kooperation mit den Psychosozialen Diensten Wien und der Univ.-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie veranstaltet. Eröffnet wurde die Veranstaltung Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport , danach durch den Chefarzt der Psychosozialen Dienste, Georg Psota (ganznormal.at), den Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien, Ewald Lochner und der Generaldirektorin des Wiener Krankenanstaltenverbunds, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb.

In zahlreichen Fachvorträgen wurde das Thema „Jugend im Wandel: Zwischenmenschliche Beziehungen sind unersetzlich!“ unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet:

Smartphoneabhängigkeit, Krankmacherei oder reale Bedrohung - Hilfe zur Selbsthilfe - Junge Menschen und ihre Herausforderungen in der modernen Welt – die Studie „Mental Health in Austrian Teenagers" -  Auffälliges Verhalten: Normabweichung oder psychisch krank - Zentrale Lebensräume von Kindern und Jugendlichen waren zusammengefasst die Schwerpunktthemen. In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich die Diskutanten einig, dass die Begleitung der Kinder- und Jugendlichen in postmodernen Zeiten eine Herausforderung ist, die aus mehreren Perspektiven und Bereichen beleuchtet werden muss. Es ist ein komplexer Bereich, der in Kooperation mit allen beteiligten AkteurInnen (Schulen, Eltern, etc.) und interdisziplinär behandelt werden muss. Die Experten betonten, dass es keinen Grund zur Panik gibt, es allerdings wichtig sei, sich mit den anstehenden Herausforderungen insbesondere auch präventiv auseinanderzusetzen.
Die bis in den frühen Abend gut sehr besuchte Veranstaltung war für den Verein ganznormal.at einmal mehr eine gute Gelegenheit unsere Anliegen – Wege zur Entstigmatisierung von seelischen Erkrankungen sowie eine Gleichstellung von psychischen und physischen Erkrankungen - mit vielen Interessierten, Betroffenen und Fachleuten zu diskutieren. Das gibt uns Mut. Als gemeinnütziger Verein wollen wir auch in Zukunft Bewusstsein in der Gesellschaft schaffen, dass körperliche und seelische Erkrankungen mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick annehmen kann. Wir werden uns weiter mit aller Kraft dafür einsetzen, dass psychische Erkrankungen gesellschaftliche Akzeptanz finden und Betroffene nicht stigmatisiert werden.

Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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