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Psychische Krankheiten werden noch immer stigmatisiert

Viele Menschen finden es schwierig, offen über psychische Krankheiten zu sprechen. Der folgende Beitrag beleuchtet das Thema Stigmatisierung bei psychischen Krankheiten näher. Dabei werden die Auswirkungen von Stigmatisierung sowie verbreitete Mythen und Missverständnisse bezüglich psychischer Krankheiten dargestellt. Das Projekt mental health Radio, das am Schluss vorgestellt wird, widmet sich dem Verständnis psychischer Krankheiten und strebt danach, Bewusstsein in der Gesellschaft zu fördern und Stigmatisierung abzubauen.

Psychische Krankheiten werden noch immer stigmatisiert

Du sitzt an deinem Arbeitsplatz, umgeben vom üblichen Bürotrubel. Doch berufliche Aufgaben nehmen tatsächlich nur einen Bruchteil deiner Gedanken ein. Innerlich sieht es nämlich ganz anders aus, als es der trügerische äußere Schein vermuten lässt. Deine Gedanken sind wirr und du fühlst dich unruhig. Es fällt dir schwer, dich auf deine Aufgaben zu konzentrieren. Unzählige Ängste gehen dir unaufhörlich durch den Kopf und halten dich in einem Zustand der inneren Anspannung gefangen, der den ganzen Tag andauert. Eine psychische Erkrankung überschattet deinen Berufsalltag und jeder Tag wird zu einer Herausforderung, jeder Schritt zu einer Überwindung. Deine Leistung leidet und du bleibst hinter deinen eigenen Erwartungen zurück.

Dein Leistungsabfall fällt letztlich auf. Dein:e Arbeitgeber:in reagiert jedoch auf eine Weise, die einen Wendepunkt darstellt. Statt Unverständnis zu zeigen oder deine Gefühle herunterzuspielen, begegnet sie/er dir mit Empathie und unterstützt dich im Arbeitsumfeld. Deine psychische Gesundheit wird als ebenso wichtig erachtet wie deine physische, und es werden dir Anpassungen im Arbeitsumfeld angeboten, die dein psychisches Wohlbefinden verbessern.

Diese Reaktion deines Arbeitgebers erleichtert nicht nur deinen Arbeitsalltag, sondern vermittelt dir auch das Gefühl, verstanden und wertgeschätzt zu werden. Es entsteht eine Arbeitsumgebung, in der du dich sicher fühlst, über deine psychische Erkrankung zu sprechen und Hilfe anzunehmen – ein Umfeld, das zeigt: Du bist nicht allein, und es ist in Ordnung, nicht perfekt zu sein.

So könnte auf Menschen mit psychischen Erkrankungen reagiert werden, wenn es in unserer Gesellschaft geläufig wäre, offen über psychisches Wohlbefinden zu sprechen. Eine solche Reaktion am Arbeitsplatz ist in der Realität allerdings wohl noch Zukunftsmusik. Noch immer werden Menschen mit psychischen Problemen stigmatisiert, über mentale Probleme wird nicht offen gesprochen. Wir beleuchten, woran das liegt und wie man zur Enttabuisierung beitragen kann.

Stigma – die zweite Krankheit hinter psychischen Krankheiten  

Ein beträchtlicher Anteil der Gesellschaft ist auf irgendeine Weise mit psychischen Krankheiten konfrontiert – sei es direkt durch eigene Erfahrungen oder indirekt im Bekanntenkreis. Trotz ihrer weiten Ausbreitung sind Vorurteile und Stereotypen gegenüber Menschen, die psychisch erkrankt sind, noch immer weitverbreitet. Zudem ist Wissen über psychische Krankheiten oft nicht den Tatsachen entsprechend. Dies führt dazu, dass Betroffene zusätzlich zur Belastung ihrer Krankheit auch noch mit negativen gesellschaftlichen Reaktionen und Missverständnissen umgehen müssen (Zuaboni, 2023).

Stigmatisierung findet statt, wenn Personen aufgrund bestimmter Eigenschaften, Identitäten, Überzeugungen oder Zustände, die als negativ oder abweichend angesehen werden, diskriminiert, ausgegrenzt oder abgewertet werden. Dies geschieht häufig durch Zuschreibung negativer Stereotype, Vorurteile und Etiketten. Ein Stigma ist eine unerwünschte Andersheit gegenüber dem, was wir erwartet hätten. In Bezug auf psychische Krankheiten beispielsweise kann Stigmatisierung bedeuten, dass Menschen mit psychischen Herausforderungen als schwach, unzuverlässig, gefährlich oder nicht fähig zu normaler gesellschaftlicher Teilhabe angesehen werden. Diese Stigmatisierung kann zu Diskriminierung im Berufsleben, im sozialen Umfeld und im Zugang zu Gesundheitsdiensten führen und hat oft einen negativen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die Genesung der betroffenen Personen (Stigmatisierung, o.D.).

Zuaboni (2023) erklärt die Unterschiede verschiedener Formen von Stigmatisierung, die von anderen Personen, aber auch von einem selbst ausgehen kann:

Stigma Tabelle
Öffentliches Stigma Selbststigma
Stereotype Negative Meinungen über Menschen mit psychischen Erkrankungen (Gefährlichkeit, Inkompetenz, Schuld/Verantwortung für Erkrankung) Selbststereotype Negative Meinungen über die eigene Gruppe (Gefährlichkeit, Inkompetenz, Schuld)
Vorurteile Zustimmung zum Stereotyp und emotionale Reaktion (Ärger, Furcht) Selbstvorurteile Zustimmung zum Stereotyp und emotionale Reaktion (vermindertes Selbstwertgefühl/Selbstwirksamkeit, Scham, Schuldgefühl)
Diskriminierung Verhalten infolge des Vorurteils (z.B. Benachteiligung bei Arbeitsplatzvergabe, Vorenthalten von Hilfe) Selbstdiskriminierung Verhalten infolge des Selbstvorurteils / „Why try“ (z.B. Aufgeben von Arbeits- oder Wohnungssuche)

Die Angst vor Vorurteilen ist eine schwerwiegende Belastung im Leben derjenigen, die mit psychischen Erkrankungen kämpfen. Trotz der Tatsache, dass statistisch gesehen europaweit jede dritte Person betroffen sein könnte, ist die Furcht vor Ablehnung und Missverständnissen stark verwurzelt. Viele Betroffene befürchten berufliche Nachteile, wie eine Kündigung, weil Vorgesetzte sie möglicherweise als nicht belastbar ansehen könnten. Andere sorgen sich um den Verlust ihrer sozialen Beziehungen, da Freunde oder Bekannte oft negativ über psychisch Kranke sprechen und diese ausgrenzen. Außerdem besteht die Sorge, missverstanden zu werden, gerade bei Erkrankungen wie Essstörungen, die in der Öffentlichkeit häufig fehlinterpretiert werden.

Die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen ist tief verwurzelt. Die Medien haben dieses Problem verstärkt, da sie Menschen mit psychischen Problemen lange als „gefährliche Verrückte“ dargestellt haben. Solche Darstellungen stehen jedoch im Gegensatz zur Realität der meisten Betroffenen, die einfach nur erkrankt sind und Unterstützung benötigen (Guggenberger, 2021).

Stigmatisierung beginnt bereits in der Sprache (Der Einfluss der Sprache auf Stigmatisierungsprozesse, 2021). Worte können unsere Wahrnehmung und Einstellungen beeinflussen. Mit bestimmten Begriffen können bestimmte Konnotationen verknüpft sein. Der Begriff „psychische Störung“, in unserer Gesellschaft oft als negativ empfunden, dient in der Fachsprache dazu, eine präzise Klassifizierung von Gesundheitszuständen zu ermöglichen, die von einer erwarteten psychologischen Norm abweichen. In der wissenschaftlichen Gemeinschaft hat das Wort „psychische Störung“ keinen abwertenden Unterton, sondern bezieht sich auf signifikante Abweichungen im Denken, Fühlen und Verhalten, die das tägliche Leben beeinträchtigen können. Die Verwendung des Wortes „Störung“ statt „Krankheit“ ermöglicht eine genauere Unterscheidung im medizinischen Verständnis.

Der Ausdruck „psychische Störung“ wird somit in diesem Artikel synonym zu „psychische Krankheit“ verwendet, um die umgangssprachliche Verständigkeit zu erhöhen, aber ohne eine negative Wertung zu implizieren. Durch die Verwendung des Begriffs „Störung“ in diesem Sinne wird der Schwerpunkt auf das medizinische und nicht auf ein stigmatisierendes Label gelegt.

Die Folgen der Stigmatisierung psychischer Störungen

Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen führt zu Vorurteilen und diskriminierendem Verhalten, was psychisch kranke Menschen nicht nur in sozialer Isolation, sondern auch in einer benachteiligten Position belässt, wenn es um Beschäftigung, Wohnraum, Bildung und Zugang zu medizinischen Diensten geht. Darüber hinaus beeinträchtigt das Stigma das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich und fördert das Selbst-Stigma, was die psychische Belastung wiederum weiter erhöht (Assis, Villares & Bressan, 2023).

Mangelndes Verständnis und Vorurteile gegenüber psychischen Störungen führen oft dazu, dass diese Themen in unserer Gesellschaft ignoriert oder verdrängt werden. Dadurch erhalten Menschen mit psychischen Störungen häufig keine oder eine verspätete Behandlung, was sowohl für sie als auch für ihre Familien zusätzliche Belastungen bedeutet. Diese Belastungen können den Heilungsprozess beeinträchtigen und die Symptome verschlimmern. In diesem Sinne kann das durch die Stigmatisierung verursachte Leiden fast als eine sekundäre Krankheit angesehen werden, die aus der ursprünglichen psychischen Erkrankung resultiert (Kurt, 2011).

Die Entstigmatisierung ist somit ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass psychisch Erkrankte als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt und respektiert werden, Zugang zu notwendigen Dienstleistungen erhalten und die Möglichkeit haben, ein erfülltes Leben zu führen. Bildung, Kontakt und Engagement sind Schlüsselstrategien, um stigmatisierende Einstellungen zu ändern und eine inklusivere Gesellschaft zu fördern (Assis, Villares & Bressan, 2023).

Stigmatisierung als ein Problem unserer Gesellschaft  

Stigma und Diskriminierung lassen sich in jeder Gesellschaft finden. Andersartigkeit, sei es aufgrund der Herkunft oder als Folge einer Krankheit, fällt auf. Wird diese Andersartigkeit negativ bewertet, wird ein Stigmatisierungsprozess in Gang gesetzt. Bei psychischen Erkrankungen können spezifische Symptome und Verhaltensweisen der Betroffenen zur Stigmatisierung führen. Die Ursache der Stigmatisierung liegt dabei nicht in den Unterschieden selbst, sondern in den Reaktionen der Gesellschaft darauf. Menschen stigmatisieren andere basierend auf Vorurteilen, Unwissenheit und Desinformation. Diese Faktoren führen zu Unsicherheit und Angst bei den nicht betroffenen Personen, was wiederum die soziale Isolation der psychisch Erkrankten zur Folge haben kann. Die daraus resultierende soziale Isolation verschlechtert die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Dieser Teufelskreis aus Diskriminierung, Isolation und verschlimmerter Erkrankung führt dazu, dass die betroffenen Personen zunehmend aus dem sozialen Leben ausgegrenzt werden, was die Stigmatisierung verstärkt und die Möglichkeiten zur Überwindung der Krankheit weiter reduziert. Kontakt mit Personen, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, herzustellen, hilft Vorurteile und Stigmatisierung abzubauen (Kurt, 2011).

5 häufige Mythen zu psychischen Krankheiten 

Es gibt einige weitverbreitete fehlerbehaftete Annahmen zu psychischen Krankheiten. Wir sehen uns die Faktenlage dazu an.

Mythos 1: „Menschen mit psychischen Krankheiten stellen nur eine kleine Minderheit dar“. 

Fakt ist: Die Studienlage macht deutlich, dass statistisch gesehen jede:r Vierte in unserem Umfeld im Laufe seines Lebens an einer psychischen Erkrankung leidet (Jacobi et al., 2014).

Die MHAT-Studie, eine Kooperation der MedUni Wien und dem Ludwig Boltzmann Institut, erfasste, dass knapp ein Viertel (24%) aller Kinder und Jugendlichen aktuell in Österreich von einem psychischen Problem betroffen sind, während ein Drittel aller Jugendlichen im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Erkrankung leidet (Wagner et al., 2017).

Die Studie „Psychische Gesundheit in Österreich“ (BÖ Psychologinnen, 2020) aus dem Jahr 2020 zeigt, dass 39 Prozent der Österreicher:innen im Laufe ihres Lebens bereits an einer psychischen Erkrankung gelitten haben oder aktuell davon betroffen sind.  Offen darüber zu sprechen, fällt vielen aber schwer. Nur 63 Prozent können sich vorstellen, mit engen Vertrauten über ihr Leiden zu reden. Am Arbeitsplatz ist die Hemmschwelle noch viel größer: Lediglich 21 Prozent geben an, dass sie sich trauen würden, ihre Probleme vor Kolleg:innen zu thematisieren.

Mythos 2: „Psychische Krankheiten sind keine echten Krankheiten“.

Es stimmt, negative Emotionen wie Trauer gehören genauso zu unserem Leben wie Glück und Freude. Fakt ist: Es gibt einen Unterschied zwischen einer psychischen Störung und natürlichen, angemessenen emotionalen Reaktionen. Gelegentliche Traurigkeit etwa ist normal und kann als Reaktion auf spezifische Ereignisse auftreten, wie z.B. einen Verlust oder eine Enttäuschung. Diese Gefühle sind üblicherweise vorübergehend und lösen sich meistens von selbst oder durch Gespräche mit Freunden oder Familie. Im Gegensatz dazu sind psychische Krankheiten durch intensivere und länger anhaltende Symptome gekennzeichnet, die nicht einfach durch Zeit oder alltägliche Unterstützung verbessert werden können.

Eine psychische Störung ist durch klinische Kriterien definiert, die in diagnostischen Handbüchern wie dem DSM (American Psychiatric Association, 2013) oder der ICD (WHO, 2022) festgelegt sind. Diese länger anhaltenden Zustände sind oft mit spezifischen Symptomen verbunden, die signifikante Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen und subjektiv empfundenes Leid verursachen.

Psychische Erkrankungen sind so „echt“ wie andere Krankheiten und Betroffene haben Anspruch auf eine Behandlung.

Mythos 3: „Menschen mit psychischen Krankheiten sind verrückt und gefährlich.“

Fakt ist: Psychische Erkrankungen sind gewöhnlich nicht die Ursache für Gewalt. Menschen mit psychischen Erkrankungen sind nicht öfter gewalttätig als andere Menschen. Risikofaktoren wie kritische Lebensereignisse, körperlicher Missbrauch und mangelnde soziale Unterstützung begünstigen zwischenmenschliche Gewalt. Das Gewaltrisiko, das von Menschen mit psychischen Erkrankungen ausgeht, wird tatsächlich überschätzt. Menschen mit psychischen Krankheiten sind viel häufiger Opfer von Gewalt, als dass sie Täter:innen sind (Müller, 2017).  

Mythos 4: „Nur schwache Menschen haben psychische Krankheiten, mit einem starken Willen kann man sie überwinden“.

Fakt ist: Psychische Erkrankungen sind komplexe Gesundheitsstörungen, die ähnlich wie körperliche Krankheiten verschiedene Ursachen haben können, darunter genetische Faktoren, biochemische Ungleichgewichte, Umwelteinflüsse und negative Lebensereignisse (Egger, 2005). Sie sind nicht das Ergebnis von persönlicher Schwäche oder mangelndem Willen.

Ein starker Wille oder eine positive Einstellung allein kann zwar unterstützend wirken, reicht jedoch nicht aus, um psychische Krankheiten zu heilen. Diese Auffassung ignoriert die vielfältigen physischen und psychischen Aspekte psychischer Erkrankungen und kann dazu führen, dass Betroffene zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Vorstellung, dass man „einfach darüber hinwegkommen“ kann, verstärkt die Stigmatisierung und Isolation von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Mythos 5: „Frauen sind emotionaler und häufiger von psychischen Krankheiten betroffen als Männer“.

Fakt ist: Eine psychische Störung kann jede und jeden treffen – völlig unabhängig von Generation, Gender oder Gesellschaftsschicht (Stojetz, 2023).

Das Stereotyp, dass Frauen emotionaler als Männer sind, beruht auf überholten Geschlechterrollen und Missverständnissen über emotionale Ausdrucksfähigkeit und psychische Gesundheit. Statistiken zu Prävalenzen (siehe Jacobi et al., 2014) zeigen, dass bestimmte psychische Erkrankungen wie Depression und Angststörungen tatsächlich bei Frauen häufiger diagnostiziert werden, dies ist jedoch nicht notwendigerweise ein Indikator dafür, dass Frauen generell emotionaler oder psychisch anfälliger sind als Männer. Männer sind von psychischen Erkrankungen fast genauso oft betroffen wie Frauen.

Ein Grund für diese statistischen Unterschiede könnte sein, dass Frauen eher bereit sind, ihre Gefühle zu äußern und professionelle Hilfe zu suchen. In vielen Gesellschaften wird von Männern erwartet, ihre Gefühle zu unterdrücken und „stark“ zu bleiben, was dazu führen kann, dass Männer weniger häufig psychische Probleme melden oder Hilfe suchen. Dies kann zu einer Unterdiagnose bei Männern führen.

Die häufigsten psychischen Krankheiten und damit verbundene Stereotype

Aufgrund breit angelegter Forschungsstudien gibt es mittlerweile einen guten Überblick über die Häufigkeit psychischer Erkrankungen. Auf der Website therapie.de werden verschiedenste psychische Störungen detailliert und verständlich aufbereitet. Bei näherem Interesse dazu kann jederzeit hier nachgelesen werden. Nachfolgend eine kurze Übersicht zu den verbreitesten psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung (Suhr, 2020; Wittchen et. al, 2011).

Angststörungen 

Angststörungen sind die am meisten verbreiteten psychischen Störungen in der Bevölkerung.  Angststörungen umfassen eine Gruppe psychischer Störungen, die sich primär durch das Symptom der Angst charakterisieren lassen. Darunter gehören die generalisierte Angststörung, spezifische Phobien, soziale Angststörung (Sozialphobie), Agoraphobie und Panikstörungen. Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der Personen intensiv und anhaltend Angst empfinden, obwohl keine echte Bedrohung vorhanden ist. Die Störung zeichnen übermäßige und oft irrationale Angstreaktionen auf spezifische oder allgemeine Situationen aus, wobei meist selbst den Betroffenen klar ist, dass ihre Furcht unbegründet ist. Charakteristisch ist es ebenso, Situationen oder Objekte, die die Angst auslösen, aktiv zu vermeiden (Psychische Krankheiten A-Z, o.D.).

Gängige Annahmen zu Menschen mit Angststörungen

Personen mit Angststörungen werden oft als überempfindlich oder überreaktiv wahrgenommen, die nicht in der Lage sind, „normale“ Stresssituationen zu bewältigen.

Viele glauben fälschlicherweise, dass Angststörungen einfach ein Zeichen von persönlicher Schwäche sind und Betroffene einfach „stärker“ sein müssten.

Ihr Vermeidungsverhalten wird manchmal als Faulheit oder Unwilligkeit missinterpretiert, sich Herausforderungen zu stellen.

Menschen mit sozialen Angststörungen werden oft fälschlicherweise als introvertiert, antisozial oder desinteressiert an anderen wahrgenommen.

Es besteht der Glaube, dass Menschen ihre Angst „ausschalten“ können, wenn sie es nur genug wollen oder einfache Lösungen wie „tief durchatmen“ ausreichen, um schwere Angstzustände zu überwinden.

Diese Stereotype können zu sozialer Stigmatisierung führen, die es Betroffenen erschwert, offen über ihre Probleme zu sprechen oder professionelle Hilfe zu suchen. Es ist wichtig, ein besseres Verständnis und Bewusstsein für die Realität von Angststörungen zu bekommen.

Unipolare Depression

Die Depression zeichnet sich durch eine lang anhaltende Niedergeschlagenheit aus. Die drei Hauptsymptome sind Antriebslosigkeit, Verlust von Freude und gedrückte Stimmung. Alltägliche Aufgaben können oftmals nicht mehr bewältigt werden.

Niedergeschlagene Stimmung, die im Zusammenhang mit bestimmten Lebensereignissen auftritt, grenzt sich von einer Depression ab. Wer depressiv ist, fühlt sich gedrückt, ohne dass das in direktem zeitlichem Zusammenhang mit einem Ereignis stehen muss. Die Person kann sich für nichts richtig interessieren, erlebt ein Gefühl von Sinnlosigkeit und innerer Leere.

Menschen mit Depressionen haben oft Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, fühlen sich ständig müde und energielos und können auch das Interesse an Sexualität verlieren. Die Erkrankten fühlen sich minderwertig, machen sich selbst schlecht und schreiben sich häufig unbegründet eine übertriebene Schuld zu (Völkel, 2022).

Gängige Annahmen zu Menschen mit Depression

Viele glauben fälschlicherweise, dass Depressionen ein Zeichen von persönlicher Schwäche oder ein Mangel an Willenskraft sind, und nicht eine ernsthafte medizinische Erkrankung ist, die professioneller Behandlung bedarf.

Menschen mit Depressionen werden oft als faul angesehen, weil sie Schwierigkeiten haben, tägliche Aufgaben zu erfüllen oder aus dem Bett zu kommen. Dies wird oft fälschlich als mangelnde Motivation interpretiert, statt als Symptom der Erkrankung.

Es herrscht die Vorstellung, dass Menschen mit Depression immer isoliert sein wollen. Obwohl Rückzug ein Symptom sein kann, ist dies nicht für alle Betroffenen zutreffend und viele wünschen sich durchaus Unterstützung und Gesellschaft.

Oft wird angenommen, dass Menschen mit Depressionen unfähig sind, Freude oder Glück zu empfinden, was zu dem Missverständnis führt, dass sie „nur eine positive Einstellung“ brauchen, um ihre Situation zu verbessern.

Einige Menschen glauben, dass alle Personen mit Depressionen potenziell gefährlich oder selbstmordgefährdet sind, was zu ungerechtfertigter Angst und Ausgrenzung führen kann.

Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum

Sucht kann sich auf legale und illegale Substanzen beziehen. Der Konsum solcher zielt darauf ab, gewünschte Zustände zu erreichen oder unangenehme Gefühle zu vermindern, etwa durch den Konsum von Alkohol oder Drogen zur Stimmungsverbesserung oder Stressreduktion. Ein Kennzeichen von Sucht ist, dass Betroffene trotz negativer Auswirkungen auf ihre persönliche und soziale Umgebung weiterhin Substanzen konsumieren oder bestimmte Verhaltensweisen beibehalten. Dies kann zu Konflikten mit Angehörigen und Einbußen in Beruf oder Schule führen. Im Verlauf der Suchtentwicklung nimmt der Konsum einen immer größeren Teil des Lebens ein, während andere Bereiche vernachlässigt werden. Dies führt zu negativen psychischen, physischen und sozialen Folgen. Zudem verliert der Betroffene zunehmend die Kontrolle über sein Verhalten und entwickelt eine Toleranz, wodurch er immer mehr von der Substanz benötigt, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Der Übergang von gelegentlichem Konsum zu Abhängigkeit verläuft oft schleichend. Darunter gehört übermäßiger Alkoholkonsum etwa zur dritthäufigsten Ursache für vorzeitiges gesundheitsbedingtes Sterben in Europa (Amrhein, 2019).

Gängige Annahmen zu Menschen mit Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum

Es besteht die Vorstellung, dass Menschen mit Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit einfach disziplinlos oder verantwortungslos sind. Dieses Stereotyp ignoriert die komplexen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren, die zu Suchterkrankungen beitragen.

Ein weiteres häufiges Stereotyp ist, dass Abhängigkeit ein Zeichen von Willensschwäche sei und Betroffene einfach „stärker“ sein sollten, um ihre Sucht zu überwinden. Diese Sichtweise verkennt, dass Sucht eine ernsthafte und oft chronische Krankheit ist, die professionelle Behandlung erfordert.

Menschen mit einer Sucht werden oft als gefährlich oder unberechenbar angesehen. Dies kann zu sozialer Isolation und Diskriminierung führen, da andere Personen möglicherweise Angst vor unvorhersehbarem Verhalten haben.

Es gibt die Annahme, dass Personen mit Suchterkrankungen in ihrem sozialen und beruflichen Leben nicht erfolgreich sein können. Dieses Stereotyp kann Chancen auf Arbeit und soziale Integration erheblich einschränken.

Häufig wird angenommen, dass Menschen mit Suchterkrankungen für ihre Situation selbst verantwortlich sind und daher weniger Mitgefühl oder Unterstützung verdienen. Diese Ansicht übersieht, dass Sucht oft durch eine Kombination aus genetischen, umweltbedingten und persönlichen Faktoren entsteht.

Die am stärksten stigmatisierten psychischen Krankheiten

Manche psychischen Erkrankungen sind stärker stigmatisiert als andere. Vor allem Menschen mit Schizophrenie und Borderline-Persönlichkeitsstörung sind besonders mit negativen Stereotypen konfrontiert. Sie erfahren häufig Ausgrenzung in unserer Gesellschaft, wodurch ihnen bedeutend Lebenschancen genommen werden können (Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, o.D.).

Schizophrenie

Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, werden häufig pauschal als gewalttätig und unberechenbar eingestuft. Viele glauben, Menschen mit Schizophrenie seien gefährlich. Mit der Diagnose Schizophrenie beginnt der soziale Abstieg. Freund:innen verlassen einen, man findet keine Arbeitsstelle mehr, keine Wohnung, der oder die Partner:in trennt sich. Die meisten Menschen mit Schizophrenie haben das Gefühl, ihre Diagnose verheimlichen zu müssen. Je größer das verinnerlichte Stigma ist, desto höher ist die Selbstmordrate. Personen mit Schizophrenie begehen fast 13-mal häufiger Suizid als die Allgemeinbevölkerung.

Schizophrenie ist eine Störung des Denkens und der Wahrnehmung. Die Schizophrenie ist die häufigste Störung aus dem Komplex der Psychosen. Menschen, die an einer Psychose leiden, verlieren für eine gewisse Zeit den Bezug zur Realität. Dann können Betroffene Schwierigkeit haben, zwischen Realität und Vorstellung zu unterscheiden. Sie können ungewöhnliche oder irrationale Gedanken haben und Schwierigkeiten im Umgang mit täglichen Aktivitäten und sozialen Interaktionen haben. Manche Personen fühlen sich verfolgt oder hören Stimmen. Mit dem Störungsbild der Schizophrenie wird mehr als eine einzige Krankheit beschrieben, es handelt sich im Grunde um einen ganzen Symptomkomplex (Völkel, 2021).

Gängige Annahmen zu Menschen mit Schizophrenie

Ein verbreitetes Stereotyp ist, dass Menschen mit Schizophrenie gewalttätig und gefährlich sind. Diese Annahme führt oft zu Angst und Ablehnung vonseiten der Gesellschaft, obwohl die meisten Menschen mit Schizophrenie nicht nachweislich gewalttätiger sind als die allgemeine Bevölkerung. Eine Behandlung reduziert ein mögliches Gewaltrisiko.

Es besteht das Stereotyp, dass das Verhalten von Menschen mit Schizophrenie extrem unberechenbar ist. Dies kann dazu führen, dass andere Menschen zögern, mit ihnen zu interagieren oder ihnen Verantwortung zu übertragen.

Viele glauben fälschlicherweise, dass Schizophrenie nicht behandelbar ist und Menschen mit dieser Diagnose keine Chance auf eine Besserung oder ein normales Leben haben. Tatsächlich gibt es viele wirksame Behandlungen, z.B. Medikamente, die Symptome kontrollieren und die Lebensqualität verbessern können.

Borderline-Persönlichkeitsstörung

Ein großer Teil der Patient:innen in psychiatrischen Notaufnahmen weist eine Borderline-Persönlichkeitsstörung auf. Sie kommen wegen selbstverletzendem Verhalten oder Selbstmordversuchen. Es sind Personen, die stark leiden und oft traumatische Erfahrungen aus der Kindheit mit sich bringen.

Borderline-Patient:innen in der Familie oder als Partner gelten als sehr kompliziert: Sie hassen sich selbst, erwarten gleichzeitig viel Aufmerksamkeit und Zuneigung, bringen dann aber plötzlich Verachtung zum Ausdruck. Bewusstsein ist gefragt: Es handelt sich um missverstandene Menschen mit einer unverkennbaren emotionalen Realität.

Charakteristisch für die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung sind impulsives Verhalten und starke Schwankungen in den Gefühlen, im Selbstbild und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Betroffene erleben oft intensive Episoden von Wut, Depression und Angst, die Stunden oder Tage anhalten können. Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung haben oft intensive, aber instabile Beziehungen. Sie können idealisieren oder entwerten, was zu schwierigen zwischenmenschlichen Dynamiken führt. Die Betroffenen haben starke Angst vor einem tatsächlichem oder vermutetem Verlassenwerden durch andere Menschen und versuchen dies zwanghaft zu vermeiden.

Oft gehen damit weitere psychische Beeinträchtigungen, primär Depressionen, selbstverletzendes Verhalten und dissoziative Symptome einher, was bedeutet, dass sie sich selbst oder ihre Umgebung als unwirklich erleben. Durch ihr impulsives Verhalten neigen sie dazu, sich selbst zu schaden oder in Gefahr zu bringen. So tendieren viele Betroffene zum Missbrauch von Alkohol oder Drogen, haben Heißhungerattacken, gehen riskante sexuelle Kontakte ein, fahren riskant Auto oder verletzen sich selbst. Versuche, sich das Leben zu nehmen, können vorkommen. Sie werden als ein vermeintlicher „Ausweg“ aus psychischen Krisen und der ständig gefühlten Leere gesehen (Amrhein, 2014).

Gängige Annahmen zu Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

Es besteht das Vorurteil, dass Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung extrem emotional und unberechenbar seien, was als manipulatives oder überdramatisiertes Verhalten unterstellt wird. Während Betroffene tatsächlich intensive Emotionen erleben, haben sie starke Schwierigkeiten mit der Regulation von ihren Emotionen, was ein Symptom der Störung darstellt und nicht als absichtlich manipulatives Verhalten gesehen werden kann.

Aufgrund der Darstellung in Medien des impulsiven Verhaltens, glauben einige, dass Personen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung gewalttätig oder gefährlich für sich selbst oder andere sind. Die Mehrheit zeigt jedoch kein aggressives Verhalten gegenüber anderen. Es ist häufiger, dass sie sich selbst verletzen als andere zu schädigen.

Oft werden Verhaltensweisen von Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung als Mittel zur Erlangung von Aufmerksamkeit interpretiert, besonders im Hinblick auf selbstschädigende Handlungen oder Suizidversuche. In Wahrheit sind sie jedoch meist Ausdruck von emotionalem Leidensdruck und eines Mangels an Bewältigungsstrategien.

Betroffenen wird oft unterstellt, sie seien nicht fähig, langfristige und stabile Beziehungen zu führen, sei es in romantischer, freundschaftlicher oder beruflicher Hinsicht. Zwar haben sie oft Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehungen, aber sie sind durchaus fähig, tiefe und dauerhafte Beziehungen zu entwickeln. Ihre Schwierigkeiten rühren oft von einer intensiven Angst vor Ablehnung und Verlust.

Das Projekt mental health Radio

Mehr zu psychischen Störungen gibt es unter anderem bei mental health Radio. Das ist ein österreichischer Podcast, der sich dem Ziel verschrieben hat, über psychische Erkrankungen zu reden und aufzuklären. Sein Anliegen ist es, die Stigmatisierung abzubauen. Ein Bewusstsein für psychische Belastungen und deren Umgang soll hergestellt werden. Durch Experteninterviews, Erfahrungsberichte und Informationen über Hilfsorganisationen will der Podcast Wissen erweitern und praktische Lösungen anschneiden. Moderiert und redaktionell betreut wird er von Iris Haschek und Golli Marboe. Neben dem Podcast, der über alle üblichen Plattformen bezogen werden kann, wird auch die Website zweiwöchentlich mit neuen Beiträgen erweitert. Das Projekt läuft in Kooperation mit der Radio Technikum City der Wiener Technischen Universität. Reinhören lohnt sich!

Fazit

Stigmatisierung von psychischen Krankheiten bleibt ein bedeutendes Hindernis für Betroffene, die oft mit Vorurteilen und sozialer Ausgrenzung zu kämpfen haben. Die Aufklärung und das Aufbrechen dieser Stereotype sind essenziell, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und ihnen den Zugang zu notwendigen Behandlungen zu erleichtern. Um selbst aktiv zu einer offenen und akzeptierenden Gesellschaft beizutragen, ist es förderlich, sich mit psychischen Krankheiten und psychischer Gesundheit auseinanderzusetzen. Dies umfasst nicht nur das Sammeln von Informationen und Wissen, sondern auch das Zuhören und Verstehen der Erfahrungen von Betroffenen. Indem wir empathisch auf ihre Erfahrungen eingehen und sie in unsere Gemeinschaften integrieren, fördern wir eine Umgebung, in der psychische Gesundheit offen diskutiert wird und alle Menschen unabhängig von ihren psychischen Herausforderungen Unterstützung finden können.

Quellen

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Zeit für Veränderung

Reißen wir die Mauern des Schweigens gemeinsam ein und schaffen eine inklusive Gesellschaft, in der psychische und physische Erkrankungen gleichermaßen akzeptiert und unterstützt werden.

Mag. Raphaela Vallon-Sattler
C.Mikes